Von Andreas Gräbner
Google Scholar ist 2026 mehr als „nur“ eine Suchmaschine – es ist für viele der schnellste Weg, wissenschaftliche Erkenntnisse zu finden, einzuordnen und zu verknüpfen.Was viele unterschätzen: Der echte Hebel liegt in den Workflows.3 Funktionen, die Recherche messbar beschleunigen:1) Sortierung nach Datum vs. Relevanz Relevanz liefert die Grundlagen (oft stark zitiert), Datum bringt den aktuellen Stand – ideal in dynamischen Feldern wie KI.2) Zitationsnetzwerke („Zitiert von“) Damit verfolgen Sie Forschungslinien, erkennen Schlüsselautor:innen und sehen, ob ein Thema gerade Momentum gewinnt.3) Alerts & Autorenprofile Alerts halten Sie automatisch auf dem Laufenden. Profile bündeln Publikationen, Zitationen und h-Index – praktisch als akademische Visitenkarte (mit Vorsicht zu interpretieren: Metriken ≠ Qualität).Spannend wird es mit KI: *Scholar Labs* deutet an, wohin die Reise geht – weg von reinen Keywords, hin zu Kontext, Zusammenhängen und Verständnis. Gleichzeitig bleibt gute Praxis entscheidend: prüfen, vergleichen, kontextualisieren. Und: Für belastbare Ergebnisse lohnt sich die Kombi aus Scholar + Fachdatenbanken (z. B. PubMed, IEEE Xplore, JSTOR).Wie nutzt ihr Google Scholar aktuell – eher „Quick Search“ oder als strukturierten Rechercheprozess?Mehr Details im Blog: https://lnkd.in/dFYC2YcS
Andreas Gräbner